Sommerprogramm 2011


francesca-in-floridaHallo, ich würde gerne ein bisschen über meine 4 Wochen in Florida erzählen. Ungefähr 2 Wochen vor meinem Abflugdatum erhielt ich einen Brief mit einer kurzen Beschreibung meiner Gastfamilie, wobei es sich um eine um alleinwohnende Frau mit Hund handelte. Da die Beschreibung nicht allzu viel hergab, war ich über eine Emailadresse froh, über die ich auch gleich Kontakt zu meiner Gastmutter aufnahm. Mit jeder Email freute ich mich noch mehr auf meinen Aufenthalt. Als ich dann 2 Wochen später nach einem 11stündigen Flug und

einer Fahrt im Gruppentaxi endlich in meinem vorläufigen zu Hause ankam, begrüßte mich meine Gastmutter sehr herzlich (mit selbstgemachten Brownies, Blueberry-Muffins und Limonade) und ich lernte kurz darauf auch das spanische Mädchen kennen, die schon seit einer Woche bei meiner Gastmutter lebte. Wir verstanden uns sehr gut und sie half mir mich so schnell und gut es ging zurecht zu finden, z.B. im Bussystem, etc. Da der nächste Tag, ein Montag, an dem man normalerweise schon zur Schule muss, der 4. Juli, also ein Feiertag war, hatten wir schon an meinem ersten Tag allen Grund an den Strand zu fahren, den wir auch in den nächsten Wochen viele, viele Male besuchten.

Am nächsten Tag musste ich dann auch schon um 9 Uhr in der Schule sein, am ersten Tag fuhr mich noch meine Gastmutter, mit dem Bus musste ich dann ungefähr eine halbe Stunde fahren, es gab auch Leute die länger fahren mussten, ich habe aber auch jemanden kennengelernt, der zur Schule laufen konnte. In der Schule führten wir dann nach einem kurzen Einweisungsgespräch ein kurzes, alltägliches Gespräch mit einem der Lehrer, der uns dann in verschiedene Leistungslevel und Klassen einteilte. Als ich schon am ersten Tag das Gefühl hatte, dass ich in einer zu leichten Gruppe bin, konnte ich ohne Probleme wechseln. Zu den Lehrern kann ich nur sagen, dass mir mein Lehrer sehr gut gefallen hat, er hat den Unterricht abwechslungsreich gestaltet, er hat uns andauernd in ganz alltägliche Gespräche eingebunden und wir haben immer viel zusammen in der Klasse gelacht. Ich habe aber auch eine Lehrerin kennengelernt, die ihren Unterricht so gestaltet hat, wie ich es aus dem Englischunterricht in Deutschland kenne, also in Grammatik- und Sprachteile aufgeteilt, wo wir mit den eigenen Büchern der Schule arbeiteten.

Jeden Nachmittag fanden verschiedene Aktivitäten statt, wie z.B. Miami Seaquarium, rollerskating, Kino oder auch eine Miami-Citytour. Jeden Montag gab es ein Beach-BBQ, wo man die neu angekommenen Schüler kennenlernen konnte und auch freitags, wo man im summer programme zwar keine Schule hat (ausschlafen!), wurde etwas angeboten. Zwischen Unterricht und den Nachmittags-Aktivitäten hatte man genug Zeit, um in einem der nahegelegenen Möglichkeiten Mittag essen zu gehen. Zu Hause war ich dann immer so gegen 6 Uhr, abhängig von dem Ausflug.

Nachdem ich eine Woche alleine in meinem Zimmer geschlafen habe, stieß noch ein sehr nettes italienisches Mädchen zu unserer Mädchentruppe hinzu, mit der ich mir von da an das Zimmer teilte und obwohl wir drei Mädchen uns ein Badezimmer geteilt haben, gab es nie Probleme. Abends haben wir dann immer zusammen sehr leckeres, von meiner Gastmutter gekochtes Abendessen bekommen und haben uns fast jedes Mal sehr lange Gespräche geführt, über unseren Tag, oder unsere Kulturen, sodass wir dann todmüde ins Bett fielen. Als die Spanierin eine Woche vor der Italienerin und mir uns verlassen musste, liefen bei allen die Tränen. Auch heute sind wir alle noch in Kontakt und schreiben uns oft Emails.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein unvergesslicher Monat war, in dem ich mein Englisch nicht nur in durch die Schule, sondern auch durch meine neugeschlossenen Freundschaften von all over the world verbessern konnte. Letzte Woche war ich sogar meine Zimmernachbarin in Italien besuchen und nächstes Jahr haben wir vor uns alle wieder in Florida zu treffen.

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